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Rasanter Anstieg von Instant-Messaging-Bedrohungen

06.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Unternehmen, die ihren Mitarbeitern das Benutzen von Instant Messaging (IM) gestatten, setzen ihre IT einem zunehmend höheren Risiko aus. Wie eine Untersuchung des auf die Analyse von Gefahren im Umfeld von Peer-to-peer und IM spezialisierten IMlogic Threat Center herausgefunden hat, stieg die Zahl der IM-basierenden Attacken in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zum Vergleichszeitraum 2004 um 250 Prozent. Die Zahl der gemeldeten Vorfälle in Unternehmen stieg gleichzeitig um 271 Prozent.

Über die Hälfte der Angriffe betrifft Arbeitsplätze, an denen einfach verfügbare IM-Tools wie "AOL IM", "MSN Messenger", "Windows Messenger" oder "Yahoo Messenger" im Einsatz sind. Laut Untersuchung sind im ersten Quartal dieses Jahres mehr als 75 neue Gefahren aufgetaucht, die öffentliche IM- und Peer-to-peer-Netze angreifen. 82 Prozent der dem IMlogic Threat Center gemeldeten Vorfälle bezogen sich auf die Verbreitung von Viren oder Würmern. Deren schlimmste Vertreter waren "Kelvir", "Bropia", and "Sumom": Sie waren im Unternehmensumfeld für die meisten Infektionen verantwortlich. Der komplette Report ist hier verfügbar. (ave)