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Quantum verpasst eigene Umsatzprognose

27.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Storage-Anbieter Quantum hat im ersten Fiskalquartal (Ende: 27. Juni) 207 Millionen Dollar umgesetzt, das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Plus resultiert hauptsächlich aus der Übernahme von Certance, ansonsten lagen die Einnahmen unter der eigenen Prognose. Dafür gebe es eine Reihe von Gründen, so Quantum, unter anderem Probleme bei der Umstellung auf neue Produktgenerationen, saisonale Schwäche im OEM-Geschäft, anhaltender Preisdruck und Abschlüsse, die erst in den letzten drei Tagen des Monats Juni zustande kamen.

Unterm Strich liege das Ergebnis aber im Rahmen der bisherigen Prognose, erklärte die im kalifornischen Milpitas ansässige Firma. Nach GAAP wies Quantum einen Fehlbetrag von fünf Millionen Dollar oder drei Cent pro Aktie aus nach einem Verlust von sechs Cent je Anteilschein im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der aktuelle Pro-forma-Verlust beträgt 272.000 Dollar oder break-even pro Aktie (wie im Vorjahresquartal). Quantum-Chef Rick Beluzzo erklärte, im ersten Halbjahr stehe die Integration von Certance und die Vorstellung interessanter neuer Produkte im Mittelpunkt. Diese sollten in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres dann steigende Einnahmen, verbesserte Margen und ein solide profitables Geschäftsmodell bringen.

Für das laufende Quartal erwartet Quantum 210 bis 220 Millionen Dollar Umsatz und eine stagnierende Bruttomarge (Q1: 28 Prozent). Unterm Strich soll nach GAAP ein Verlust von sechs bis zehn Cent pro Aktie herauskommen, und das Pro-forma-Ergebnis wird bis minus bis plus zwei Cent je Anteilschein avisiert. (tc)