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PSI schafft operatives Breakeven

18.02.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die PSI AG hat im Geschäftsjahr 2003 ein ausgeglichenen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erzielt. Die Berliner Softwareschmiede erreichte damit das beste Jahresergebnis seit 1998 und verbesserte sich deutlich gegenüber dem Ebit-Verlust von 12,4 Millionen Euro im Vorjahr. Netto sank das Defizit im Jahresvergleich von 1,40 Euro auf 23 Cent pro Aktie. Das Unternehmen führt die Verbesserung im Wesentlichen auf optimierte Geschäftsprozesse und neue Produktangebote zurück. Ohne die Aufwendungen für Restrukturierung und neue Fertigungsleitsysteme wäre das Ergebnis sogar noch besser ausgefallen, so PSI.

Der Umsatz lag mit 137,7 Millionen Euro neun Prozent unter dem Vorjahreswert von 150,7 Millionen Euro. Zur Hälfte sei das Absinken auf eine Reduzierung der Einnahmen mit Hardware und Fremdsoftware zurückzuführen, so das Unternehmen.

Im laufenden Jahr geht PSI wegen der anhaltend schwachen Konjunktur weiterhin von einem Ebit-Profit zwischen drei und sechs Millionen Euro aus. (mb)