Neues Entwicklungstool:

Prototyping mit Rita

16.09.1983

DORTMUND (CW)- Ein Entwicklungswerkzeug der vierten Generation stellt der Mathematische Beratungs- und Programmierungsdienst GmbH (mbp) aus Dortmund mit dem System "Rita" vor. Einsetzbar unter DOS/ VSE und BS2000 ist sowohl eine Bearbeitung von Ad- hoc- Problemen als auch ein Prototyping für sich wiederholende Anwendungsfälle möglich.

Das Produkt übersetzt die in einer hohen anwendungsbezogenen Sprache geschriebenen Sourcen durch einen Einphasen- Hauptspeichercompiler in maschinennahen Objektkode. Dieses Sekundärprogramm kann dann entweder vom "Rita"- Prozessor direkt ausgeführt oder von einem Generator in ein Cobol- Programm umgewandelt werden. Alle Komponenten des Systems arbeiten nach Angaben der Dortmunder im Sekundenbereich und liefern Fehleranalysen während der Übersetzungs- und Ablaufzeit. Der Umgang mit dem System werde durch eine in sich geschlossene Entwicklungs- und Ablaufumgebung im Dialog unterstützt. Eine besondere Datenstruktur wird mbp zufolge nicht vorausgesetzt, vielmehr können alle Dateiarten des betreffenden Datenverwaltungssystems verarbeitet werden. Der Anschluß an Datenbanken sei möglich.