Hacker School@home

Programmier-Workshops für Kinder und Jugendliche

05.11.2020
Von 
Susanne Köppler ist nach einigen Jahren als Praktikantin und freie Mitarbeiterin in den Redaktionen des IDG Medienhauses nun als Content Managerin Events für die inhaltliche Ausgestaltung der Channel- und C-Level-Events bei IDG verantwortlich.

Klassische Collaboration-Tools wie Microsoft Teams und GoToMeeting sowie GoToWebinar sind aktuell im Test. Zusätzlich arbeitet das Team der Hacker School an der Automatisierung der Prozesse zwischen CRM, Google Drive, der Webseite, dem Buchungssystem, Slack und anderen Kommunikationstools. Ziel ist es, die Weichen für einen umfassenden, nationalen Rollout der Hacker School@home zu stellen.

Um den Teilnehmer:innen auch didaktisch immer etwas Neues und möglichst an ihrer Lebensrealität Ausgerichtetes zu bieten, wird das Kursangebot stetig erweitert. Mit der "TikTokChallenge" oder "Bau Dein Instagram" werden insbesondere die allgemein zugänglichen Social Media Tools thematisiert. Auch Themen wie "KI für Kinder und Jugendliche" oder die Aufgabe, gemeinsam mit den Teilnehmer:innen die eigene Webseite zu erstellen, spielen eine Rolle und runden das Angebot ab.

Ein Angebot mit sozialer Bedeutung

Die Hacker School@home verschafft Kindern und Jugendlichen auch in Zeiten des Social Distancing Einblicke in die Welt der IT und des Programmierens. Die Faszination dafür sehen die Organisatoren der Hacker School sowohl im analogen wie auch im digitalen Umfeld. Die Verlagerung der Sessions und Workshops in den digitalen Raum und die Unabhängigkeit von Ort und Zeit öffnet nun auch Zielgruppen Zugang zu den Angeboten, die zuvor noch keine Berührungspunkte mit der IT oder dem Programmieren hatten. So ist beispielsweise auch der Anteil der weiblichen Teilnehmerinnen seit dem Rollout der Hacker School@home gestiegen.

Mit dem Format der Hacker School@home hat das Team rund um Freudenberg eine Möglichkeit gefunden, ihre Vision auch während der Corona-Krise weiterzuverfolgen. Die Teilnehmer:innen - mittlerweile programmierten bereits über 1.000 Kinder und Jugendliche in digitalen Sessions der Hacker School@home - sind begeistert und auch IT-Fachkräfte bieten reihenweise ihre Unterstützung an.

Das Konzept der Hacker School@home soll als weiteres Standbein und als eine mögliche Antwort auf den Bedarf an digitaler Bildung im ländlichen Raum auch dann beibehalten werden, wenn physische Treffen wieder möglich sein sollten. Durch den unkomplizierten Einstieg geht Freudenberg davon aus, dass sich außerdem Multiplikatoren und Firmen noch einfacher an die Hacker School heranführen lassen. Der kleine gemeinnützige Verein hat mit der Umsetzung der Hacker School@home in Rekordgeschwindigkeit nicht nur die Corona-Krise als Chance gesehen und genutzt, sondern leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur digitalen Bildung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland.