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Privates Surfen kostet die US-Firmen jährlich 178 Milliarden Dollar

20.07.2005

Einer Untersuchung ("Web@Work Survey") des amerikanischen Softwareherstellers Websense zufolge surfen amerikanische Angestellte während der Arbeitszeit im Schnitt 5,9 Stunden in der Woche für private Zwecke. Etwa die Hälfte der Befragten hätte dies zugegeben. Deshalb, so Websense, würden hochgerechnet 34 Millionen der insgesamt 68 Millionen Berufstätigen in den Vereinigten Staaten das Web während der Arbeitszeit für Freizeitaktivitäten nutzen, was bei einem durchschnittlichen Stundenlohn einen wirtschaftlichen Schaden für die Arbeitgeber in Höhe von 178 Milliarden Dollar ausmachen soll. Mittlerweile verfügen die meisten Angestellten über einen Internet-Zugang am Arbeitsplatz. 94 Prozent von ihnen würden laut Websense das Web als Arbeitsmittel betrachten.

Ob die Studie repräsentativ ist, teilt Websense nicht mit, gibt aber an, 500 Angestellte von amerikanischen Firmen mit mindestens 100 Beschäftigten befragt zu haben. Die Interviewten waren zwischen 18 und 70 Jahren alt. Zudem wurden 354 IT-Entscheider angerufen, die ebenfalls aus Unternehmen mit mehr als 100 Betriebsangehörigen stammten.

Das Ergebnis ist Wasser auf die Mühlen für Websense, denn die Firma vermarktet unter anderem Software, mit denen sich das private Surfen am Arbeitsplatz erfassen sowie unterbinden lässt. (fn)