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Playboy mit harten Bandagen

03.04.1998
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Das Männermagazin "Playboy" geht massiv gerichtlich gegen den Mißbrauch seiner digitalen Bilder vor. Vor einem US-Bundesgericht erwirkte das Hefner-Blatt die Zahlung von 3,7 Millionen Dollar Schadenersatz gegen die Firma Five Senses Productions, die Usenet-Diskussionsgruppen nach erotischem Bildmaterial absucht und die gesammelten Grafiken dann im Abonnement (Kosten: fünf Dollar pro Monat, auch auf CD-ROM möglich) feilbietet. In der Verhandlung stellte sich heraus, daß Five Senses illegal mehr als 7500 urheberrechtlich geschützte Playboy-Hochglanzeroktika vertrieben hatte.