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Pixelpark senkt Nettoverlust

06.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dank vorangegangenen Kostensenkungen bei gleichzeitigem Umsatzwachstum konnte die Pixelpark AG ihren Nettoverlust im vergangenen Jahr deutlich verringern. Nach vorläufigen Berechnungen verbuchte der Berliner Internet-Dienstleister 2004 einen Fehlbetrag von 2,1 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Defizit von 6,6 Millionen Euro angefallen war.

Im zweiten Halbjahr 2004 gelang es dem Unternehmen zudem, wie geplant im operativen Geschäft die Gewinnschwelle zu erreichen. Rückstellungen im Zusammenhang mit einer (letztendlich erfolglosen) Klage gegen den Firmengründer Paulus Neef gegen einen weiteren Ex-Vorstand und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhousCoopers (Computerwoche.de berichtete) führten allerdings dazu, dass unter dem Strich in den letzten sechs Monaten 2004 ein Minus von 300.000 Euro anfiel.

Die Einnahmen des einstigen Börsenstars kletterten 2004 um rund 28 Prozent auf 18,2 Millionen Euro. Die Berliner profitierten dabei unter anderem von der vollständigen Übernahme der Hamburger Beratungsfirma Visioplant Consult GmbH im Juli 2004.

Die liquiden Mittel beliefen sich zum Jahresende 2004 auf 5,8 Millionen Euro. Dank einer Kapitalerhöhung im Herbst liegen sie damit über den 4,1 Millionen Euro im Vorjahr. (mb)