Pipeline

23.06.2000

ARM-CPUs MIT 400 MEGAHERTZ

Die Embedded- Risc-Chips der britischen Firma Arm werden möglicherweise schon bald mit einer auf 400 Megahertz verdoppelten Taktrate arbeiten können. Dies berichtet der Nachrichtendienst "Computergram" unter Berufung auf dem Unternehmen nahestehende Quellen. Nötig sei dies, weil die in Handys und mobilen Kleinstrechnern eingesetzten Prozessoren zunehmend große Datenmengen bei der Übertragung von Audio- und Videoinformationen bewältigen müssten. Die CPUs werden von Arm entwickelt und von verschiedenen Halbleiterherstellern in Lizenz produziert.

MENSCHLICHES AUGE AUS SILIZIUM

Osram Opto Semiconductors hat einen Fotosensor entwickelt, der der Fotoempfindlichkeit des menschlichen Auges sehr nahe kommen soll. Zu den Anwendungsgebieten gehören etwa die Steuerung der Beleuchtung von Armaturenbrettern, Mobilfunkgeräten oder kleinen Mobilrechnern. Die Entwickler verwenden dabei Fotodioden aus Silizium. Herkömmliche Silizum-Fotodetektoren weisen gegenüber dem menschlichen Auge oft Abweichungen beim Helligkeitsempfinden auf, weil sie auf Infrarotstrahlung stärker reagieren. Mit den neuen Sensoren werde die Empfindlichkeit im Infrarotbereich unterdrückt.

FUJITSU-AMD BESCHLEUNIGT 64-MBIT-CHIP

Fujitsu-AMD, ein japanisches Joint Venture von Fujitsu und AMD, hat einen neuartigen Speicherchip mit einer Kapazität von 64 Mbit entwickelt. Der Halbleiter soll in der Lage sein, gleichzeitig Schreib-, Lese- und Löschfunktionen auszuführen. Im Vergleich zu herkömmlichen Komponenten, die jeweils nur eine Operation abarbeiten können, sollen die neuen Chips eine höhere Leistung bieten. Die Bausteine beinhalten zudem einen speziellen Sektor mit der Bezeichnung Hidden Read Only Memory (Hi-ROM). Darin sollen sich sicherheitsrelevante Informationen kopiergeschützt ablegen lassen.