Neue Software- und Hardware-Erweiterungen für Distributed Processing:

Philips gibt sich trendbewußt

28.03.1978

SIEGEN - Mit drei neuen Software-Produkten und zwei Hardware-Erweiterungen für dezentrale Datenverarbeitung zeigt sich nunsehr auch die Philips Data Systems GmbH trendbewußt: Vorgestellt wurde das plattenorientierte Dialogsystem "P 330" und der Bildschirm-Computer "P 330" innerhalb der Bürocomputer-Serie P 300.

Für das neue Mitglied der Systemfamilie P 400 hat der MDT-Anbieter den Programm-Generator "Angela" entwickelt. Wichtigste Komponente der P 330 ist das branchenunabhängige Software-Paket "Varial 330". Gleichzeitig ist jetzt für das Datensammelsystem X 1150 eine neue Systemsoftware "Data X 1150 Version IV" verfügbar.

Die Grundkonfiguration der P 430 besteht aus einer Zentraleinheit mit 48-KB-Hauptspeicher, einem Konsolarbeitsplatz mit Tastatur und Bildschirm sowie einem Plattenlaufwerk mit 2x5 MB. In der größten Ausbaustufe (128 KB) können bis zu sechs Bildschirme angeschlossen werden. Die Plattenkapazität läßt sich auf vier Laufwerke mit insgesamt 40 MB erweitern. Durch das Betriebssystem DOS 400 ist sowohl Dialog- als auch Stapelverarbeitung möglich. Das Hauptsteuerprogramm MCP (Master-Control-Programm) erlaubt - bei entsprechender Speicherausstattung - die gleichzeitige Verarbeitung von bis zu neun Programmen. Durch das virtuelle Konzept soll eine optimale Nutzung des Zentralspeichers gegeben sein, die einzelnen Programme arbeiten im Swapping-Prinzip.

Als "maßgeschneiderte" Anwendungssoftware gibt es "Phidas 430", ein modulares Programmpaket für das betriebliche Rechnungsreserven, bestehend aus Programmkomplexen für Verkaufsabrechnung, Finanzbuchführung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Kostenrechnung und Anlagenbuchführung.