"Personal Computing"

18.06.1976

Nicht genug, daß mit "Distributed Processing" oder "Datenverarbeitung am Arbeitsplatz", wie es im Deutschen so schön heißt, neue Begriffe durch die Fachberichterstattung geistern, die nicht unbedingt zu einer qrößeren Transparenz verhelfen - jetzt wurde gar ein dritter Terminus für letztlich ein und dieselbe Sache gefunden: "Personal Computing."

Anläßlich der Univac 90/80-Ankündigungs-Pressekonferenz (siehe Seite 1) vernahmen die geladenen Fachjournalisten diese Wortschöpfung zum ersten Mal - die Reaktion war eher "lauwarm." Was nicht heißen soll, daß sich gegen "Personal Computing" etwas Stichhaltiges einwenden ließe.

Dieser Begriff ist genauso gut oder schlecht wie die anderen und wird wohl bald in vieler Munde sein. Es sei denn, man einigte sich auf "Transaktions-orientiertes Vorort-Rechnen".