Peripherie ueber Fiber-Optic-Schnittstelle andocken Neue BS2000-Systeme von SNI sind bis zu 65 Prozent schneller

08.09.1995

MUENCHEN (pi) - Die zur CeBIT 1995 von der Siemens-Nixdorf Informationssysteme AG (SNI) angekuendigten BS2000-Mainframes "C80" sind ab sofort lieferbar. Gegenueber den bisherigen Topmodellen "C70" besitzen diese Grossrechner neue Peripherie-Schnittstellen in Lichtwellenleitertechnik und die serielle Schnittstelle SSA (Serial Storage Architecture) fuer das integrierte Plattenspeichersystem.

Wie schon bei den C70-Modellen nutzen auch die acht C80-Systeme die CMOS-Technologie. Wie SNI mitteilt, resultiert die Leistungsverbesserung von bis zu 65 Prozent aus der Tatsache, dass die Prozessoren in der erstmals von SNI verwendeten 0,6-Mikron- Technologie gearbeitet sind. Gegenueber einem aelteren BS2000- Mainframe wie dem Modell "H60" habe sich, so SNI weiter, die Rechenleistung mittlerweile um 175 Prozent gesteigert. Die Rechner laufen wie gehabt unter dem Betriebssystem B2000/OSD (Open System Direction). Die C80-Modellinie gliedert sich in vier Ein-, zwei Zwei- sowie je ein Drei- und Vierprozessorsystem.

Erstmals bietet SNI eine SSA-Schnittstelle fuer das integrierte 3,5-Zoll-Plattenspeichersystem, das mit Platz fuer 1,06 und 2,13 GB an Daten angeboten wird. Der interne Massenspeicher laesst sich auf bis zu 119 GB ausbauen.

Ebenfalls neu ist die Fiber-Optic-Kanal-Schnittstelle vom Typ S. Sie erlaubt es, Peripheriesysteme bis zu 46 Kilometer vom Host entfernt zu nutzen. Die Datenuebertragungs-Geschwindigkeit betraegt dabei bis zu 17 MB/s. Zum Lieferumfang gehoeren ferner ein CD-ROM- Laufwerk sowie ein 1/4-Zoll-Magnetband-Kassettengeraet mit einer Kapazitaet von 525 MB.