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Peoplesofts Kundenschutzprogramm könnte Oracle 1,5 Milliarden Dollar kosten

05.03.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Laut einer Mitteilung Peoplesofts an die US-amerikanische Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) könnte Oracle der feindliche Übernahmeversuch teurer zu stehen kommen, als ursprünglich geplant. Sollte der Datenbankspezialist die Verpflichtungen des Kundenschutzprogramms von Peoplesoft nicht erfüllen, müsste Oracle neben dem bislang gebotenen Kaufpreis von etwa 9,4 Milliarden Dollar rund 1,56 Milliarden Dollar zusätzlich locker machen. Das Peoplesoft-Management hatte im Verlauf der Übernahmeschlacht ein Customer Assurance Program verabschiedet, wonach die Anwender Schadensersatzansprüche geltend machen könnten, sollte Oracle die Peoplesoft-Produkte nach einer geglückten Übernahme nicht weiter mit Support-Leistungen unterstützen. Die

Oracle-Verantwortlichen beteuern indes, alle Service-Verpflichtungen für die Peoplesoft-Kunden zu erfüllen und über weitere zehn Jahre hinweg auch Support für die Softwareprodukte anzubieten. (ba)