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Peoplesoft springt auf Linux-Zug auf

06.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Softwarehersteller Peoplesoft will sein komplettes Portfolio an Business-Applikationen auf Linux portieren. Betroffen sind über 170 Anwendungen. Die entsprechende Ankündigung ist für eine diese Woche in Las Vegas stattfindende Hausmesse geplant. Vorgesehen ist eine Entwicklungspartnerschaft mit der IBM, die ihre Linux-Variante, Intel-basierende xSeries-Server und die Websphere-Middleware zur Verfügung stellt, um die Anwendungen anzupassen.

Linux sei reif für den Einsatz im Unternehmen, sagte David Sayed, Produkt-Manager bei Peoplesoft. Aus Rücksprachen habe sich ergeben, dass immer mehr Kunden geschäftskritische Anwendungen auf dem Open-Source-System betreiben.

Zurzeit hat Peoplesoft lediglich eine einzige Linux-Anwendung im Programm - einen Web-Server. Die Migration auf Linux bedeute nicht, dass andere Plattformen künftig nicht mehr unterstützt werden. Auch weiterhin wird der Hersteller laut Sayed die Produktlinien für Windows und Unix weiterentwickeln. (lex)