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Peoplesoft: Oracles Kandidaten sind voreingenommen

27.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nachdem Oracle Kandidaten benannt hat, die den Verwaltungsrat von Peoplesoft kapern sollen (Computerwoche.de berichtete), hat das Softwarehaus aus Pleasanton, Kalifornien, diese in einer Stellungnahme als voreingenommen abgekanzelt. "PeopleSoft vertritt die Auffassung, dass Oracle nur deswegen die Mehrheit im PeopleSoft Board of Directors anstrebt, um seine eigenen Übernahmeinteressen durchzusetzen, damit aber nicht im besten Interesse der PeopleSoft Aktionäre handel", heißt es darin.

"PeopleSoft ist davon überzeugt, dass die Kandidaten von Larry Ellison nicht unabhängig sind, weil sie speziell ausgewählt wurden und Geld für ihre Kandidatur erhalten. Diese Voreingenommenheit wird zu Interessenkonflikten führen, wenn die Kandidaten in das PeopleSoft Board gewählt werden. Alle Kandidaten haben Vereinbarungen mit Oracle getroffen und erhalten eine Barvergütung. PeopleSoft muss davon ausgehen, dass die Unabhängigkeit der Kandidaten stark eingeschränkt sein wird." (tc)