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Peoplesoft kann operativen Gewinn mehr als verdoppeln

19.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Peoplesoft hat gestern eine überraschend positive Quartalsbilanz veröffentlicht. Der ERP-Anbieter aus Pleasanton in Kalifornien konnte seinen operativen Gewinn um 113 Prozent auf 50 Millionen Dollar oder 15 Cent pro Aktie steigern nach 23 Millionen Dollar oder acht Cent je Anteilschein im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Analysten hatten laut First Call/Thomson mit zwölf Cent Profit pro Aktie gerechnet.

Die Einnahmen steigerte das Unternehmen um Jahresvergleich um 15 Prozent auf 509 Millionen Dollar. Im vorhergehenden Quartal hatte der Umsatz mit 532 Millionen Dollar allerdings leicht höher gelegen - das aktuelle Ergebnis zeigt zumindest hier die Folgen der Terroranschläge vom 11. September. Das Lizenzgeschäft wuchs dabei um ebenfalls 15 Prozent auf 152 Millionen Dollar; im Servicebereich legte Peoplesoft sogar um 21 Prozent auf 333 Millionen Dollar zu. CEO (Chief Executive Officer) Craig Conway zeigte sich vor allem aufgrund der anhaltend starken Nachfrage nach dem seit Juli erhältlichen neuen Release "Peoplesoft 8" ausgesprochen zufrieden.