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PC-Spezialist steigert Gewinn trotz Umsatzrückgang

28.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die PC Spezialist Franchise AG konnte im ersten Geschäftsquartal 2002 ihren Gewinn trotz Umsatzrückgang weiter steigern: Vor Steuern und Zinsen (Ebit) kletterte der Profit verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um fast sechs Prozent auf 1,4 Millionen Euro. Nach eigenen Angaben erzielte das Unternehmen dabei mit einer Ebit-Marge von 49,4 Prozent (Vorjahresquartal:30,3 Prozent) einen neuen Rekordwert. Unter dem Strich verbesserte sich der Bielefelder PC-Filialist von 876.000 Euro oder 23 Cent je Aktie auf 909.000 Euro beziehungsweise 24 Cent pro Anteil.

Der Umsatz lag mit 2,85 Millionen Euro deutlich unter den Einnahmen des Vorjahresquartals (4,4 Millionen Euro). Bereinigt um das Online-Order-System Virtuelle Distribution, das Ende vergangenen Jahres eingestellt worden war, erreichte der Umsatz jedoch das Vorjahresniveau. Ende März zählte PC-Spezialist 946 Partner, das sind 121 Betriebe mehr als im Jahr zuvor. Das Bielefelder Unternehmen geht nach wie vor davon aus, im laufenden Geschäftsjahr, das Ergebnis je Aktie im Vergleich zum Vorjahr von 81 Cent auf 1,20 Euro zu steigern. (mb)