Palm: explodierende Umsätze und drei neue Geräte für 2006

21.12.2005
Während die Softwareschmiede PalmSource ums Überleben ringt und dank massiver japanischer Investition jetzt erst einmal in Ruhe an einer neuen Version ihres Betriebssystems werkeln kann, weist der einstmals integrierte Hardware-Partner Palm fürs zweite Quartal seines Geschäftsjahres eine deutliche Steigerung der Umsätze aus...

Während die Softwareschmiede PalmSource ums Überleben ringt und dank massiver japanischer Investition jetzt erst einmal in Ruhe an einer neuen Version ihres Betriebssystems werkeln kann, weist der einstmals integrierte Hardware-Partner Palm fürs zweite Quartal seines Geschäftsjahres eine deutliche Steigerung der Umsätze aus.

444,6 Millionen US-Dollar setzte das Unternehmen aus Sunnyvale, Kalifornien um. 18% mehr als im Vorjahreszeitraum, als die Probleme mit System und Hardware am Größten schienen. Mit dem Umsatz erwirtschaftete man satte 260,9 Millionen US-Dollar Gewinn - über zehnmal so viel wie im letzten Kalenderviertel 2004. Der Geldsegen kommt nicht von ungefähr: die Smartphone-Linie Treo hat den Großteil des Umsatzanstiegs selbst gestemmt, behauptet CEO Ed Colligan. Sieben Netzbetreiber weltweit würden Treo-Geräte mittlerweile vermarkten, darunter auch einer auf dem wichtigen Wachstumsmarkt China. Seit Mitte des Jahres konnte man knapp eine Million Treos (934.000 Einheiten) an den Kunden bringen. Colligan kündigte an, das stetige Wachstum im kommenden Jahr mit drei neuen Treo-Modellen weiter antreiben zu wollen, die allesamt über Breitband-Funk (EV-DO und UMTS) und eventuell WiFi-Ports verfügen sollen.

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