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Oracle will Preisstrukturen überarbeiten

24.06.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die zahlreichen Firmenübernahmen der vergangenen Monate haben das Infrastruktur- und Applikations-Portfolio von Oracle derart aufgebläht, dass die Kalifornier jetzt über Wege nachdenken, die diversen Lizenzmodelle zu vereinheitlichen. Nicht zuletzt im eigenen Interesse, denn ein solcher Schritt kann dem Softwareverkauf die Komplexität nehmen. Wie Oracle-President Charles Phillips mitteilte, sollen die neuen Preisstrukturen im Wesentlichen auf Geschäftsmetriken basieren. Ein Parameter hier könnte zum Beispiel der Umsatz eines Anwenderunternehmens sein, wie es bereits das Lizenzmodell der übernommenen Peoplesoft-Applikationen vorsieht. Ein anderer Faktor, der in die Metrik einfließt, sei das Transaktionsvolumen. Phillips betonte jedoch, dass den Kunden keine neuen Lizenzverfahren aufgezwungen würden. Die neuen Modelle seien eine Option. (ue)