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Oracle entlässt ein bis zwei Prozent seiner Mitarbeiter

21.03.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Der US-Datenbankspezialist Oracle will ein bis zwei Prozent seiner derzeit rund 43.300 Mitarbeiter weltweit entlassen. Damit reagiert das Unternehmen auf die enttäuschenden Zahlen in seinem dritten Fiskalquartal, die den gesenkten Prognosen der Wallstreet-Analysten zwar entsprachen, jedoch einen 24-prozentigen Rückgang des Nettoprofits gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum bedeuteten (Computerwoche online berichtete).

"Ein Weg, unsere Kosten zu kontrollieren, ist, die Mitarbeiterzahl zu reduzieren", erklärte Unternehmenschef Larry Ellison. Oracle setzt dabei auf das altersbedingte Ausscheiden von Angestellten sowie die Entlassung von Beschäftigten, die ihren Leistungsanforderungen nicht gerecht werden. Zudem hat das Softwarehaus seine Einstellungsaktivitäten heruntergefahren.

Die Anleger reagierten wenig erfreut auf die Nachrichten: Das Oracle-Papier sank am gestrigen Dienstag um rund sieben Prozent und notierte zum Börsenschluss bei 14,38 Dollar.