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Oracle: Clinton wird kein Vorstand

16.02.2001
Oracle hat Gerüchte dementiert, der frühere US-Präsident Bill Clinton werde eine Führungsposition beim Datenbankriesen übernehmen.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Eine angekündigte Keynote-Rede des früheren US-Präsidenten auf der Hausmesse Applications World in der kommenden Woche hat für einigen Presserummel gesorgt. Verschiedene Zeitungen, unter anderem das Silicon-Valley-Blatt "San Jose Mercury News", nahmen den Auftritt zum Anlass für Spekulationen, Clinton solle demnächst in die Oracle-Chefetage einziehen. Konzernchef Larry Ellison hatte bereits im vergangenen November für Aufsehen gesorgt, als er Joe Lockhart, früheren Sprecher des Weißen Hauses, als Communications Director angeheuert hatte.

Der Datenbankriese hat den Gerüchten jedenfalls prompt widersprochen. "Es hat keine Verhandlungen mit Bill Clinton über einen Vorstandsjob gegeben", erklärte Oracle-Sprecherin Jennifer Glass.