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Opera verschenkt den Browser

20.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der norwegische Browser-Anbieter Opera hat sich dazu durchgerungen, seine gleichnamige Web-Software zu verschenken. Bislang mussten Surfer für die Nutzung zahlen oder eingeblendete Werbebanner in Kauf nehmen. Insgesamt kommt Opera laut der aktuellen Statistik von Netapplications auf einen weltweiten Marktanteil von lediglich 0,6 Prozent, der "Internet Explorer" von Microsoft führt mit 86 Prozent. Durch den strategischen Schwenk sollen sich die Anteile zugunsten Operas verschieben. Geld verdienen will das börsennotierte Unternehmen künftig durch den Support. Der optional erhältliche Jahresvertrag kostet den Nutzer 24 Euro. Dafür erhält er Unterstützung per E-Mail (auf Englisch). Weitere Erlösquellen der Norweger sind Handy-Browser, die mit jeweils 29 Euro zu Buche schlagen. (ajf)