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Opera stattet Web-Browser mit Kurzwahltasten aus

Vice President Software & SaaS Markets PAC Germany
Das norwegische Softwarehaus Opera erleichtert mit "Schnellwahl" ("Speed Dial" in der englischen Softwareversion) das Aufrufen von Web-Seiten. Der Web-Browser "Opera 9.2" bietet die Funktion für Windows, Linux und Mac.

Die Schnellwahl erlaubt es, über Kacheln, die eine Miniaturansicht einer Website darstellen, Internet-Seiten aufzurufen. Bis zu neun Web-Adressen kann der Anwender auf der Schnellwahl-Seite des Browsers hinterlegen. Sie erscheint beim Start der Opera-Software sowie beim Öffnen eines neuen Tab (Browser-Fensters innerhalb der Opera-Oberfläche).

Opera
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Auf diese Weise erhalten Opera-Anwender eine weitere Möglichkeit, Web-Seiten schnell ansteuern. Auf Wunsch zeigen die Kacheln ein aktuelles Abbild der jeweiligen Web-Inhalte an. Das Update-Intervall für jede Kachel kann der Nutzer selbst einstellen, beispielsweise alle fünf Sekunden. Schnellwahlansichten befüllt der Benutzer, indem er beispielsweise eine geöffnete Web-Seite auf eines der neun Symbole zieht. Ebenso kann er mit der rechten Maustaste das Lesezeichenmenü aufrufen und eine dort hinterlegte URL auswählen. Per Maus lässt sich die Reihenfolge der Kacheln ändern. Auf einer speziellen Web-Seite führt der Hersteller in die Schnellwahltechnik ein.

Der Opera-Browser steht mit Microsofts Internet-Explorer und Mozilla Firefox in Wettbewerb, ist aber im Vergleich zu diesen Programmen weniger verbreitet. Eine der vielen Besonderheiten des Opera-Web-Tools ist dessen Plattformunabhängigkeit: Neben zahlreichen PC-Betriebssystemen unterstützt das Programm der Norweger eine Vielzahl an mobilen Endgeräten. Im Februar hatte Opera die Version 9 für Smartphones vorgestellt (siehe auch 3GSM: Opera 9 wird mobil).