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Opera profitiert von gewonnenem Rechtsstreit

12.08.2004

Die mittlerweile an der Osloer Börse notierte norwegische Browser-Schmiede Opera hat Zahlen zum zweiten Quartal 2004 vorgelegt. Die Firma nahm 110,8 Millionen Norwegische Kronen (NOK) ein - umgerechnet 13,32 Millionen Euro -, nach 19,2 Millionen NOK im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Davon stammen 87,6 Millionen NOK - oder genauer 12,75 Millionen Dollar - aus einem "gewonnenen Rechtsstreit mit einem internationalen Unternehmen, das kein Opera-Kunde ist". Die Einnahmen aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stiegen im Jahresvergleich von 19,2 Millionen NOK um 20,5 Prozent auf 23,3 Millionen NOK. Davon stammen knapp 16 Millionen NOK aus dem Geschäft mit "Internet-Geräten", vor allem Smartphones. Mit seinen Desktop-Browsern erlöste Opera hingegen nur 7,2 Millionen NOK, immerhin aber eine deutliche Steigerung gegenüber den knapp vier Millionen NOK aus dem Vorjahreszeitraum.

Unterm Strich schlägt sich der außergewöhnliche Zugewinn aus dem Rechtsstreit ebenfalls deutlich nieder - das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) des zweiten Quartals betrug 89,98 Millionen NOK nach 2,17 Millionen NOK im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, der Nettogewinn stieg von 1,59 auf 64,17 Millionen NOK. Die liquiden Mittel erhöhten sich zu Ende Juni auf 235 Millionen NOK nach 34,1 Millionen NOK ein Jahr zuvor. (tc)