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OpenLogic erweitert den Open-Source-Stack

27.06.2006
Das Angebot gebündelter Programme bekommt einen neuen Namen.

Das Startup-Unternehmen OpenLogic hat sein Paket zertifizierter Open-Source-Software auf 140 Programme erweitert. Unter anderem sind Apache Geronimo, Axis und JLDAP zu dem bestehenden Angebot mit dem Apache-Webserver, der Entwicklungsumgebung Eclipse, dem Jboss-Application-Server, der Datenbank MySQL und anderen hinzugekommen. OpenLogic garantiert, dass diese Programme in bestimmten Server-Umgebungen konfliktfrei laufen. Außerdem hat der Anbieter seinen Stack von "Blueglue" in "OpenLogic Enterprise 4.0" umbenannt. Neu an dieser Version ist die Möglichkeit, auf einem Server auch verschiedene Versionen der Open-Source-Programme zu starten. So können die Kunden ausprobieren, welche Release-Stände am besten mit ihren weiteren Anwendungen harmonisieren.

Zu dem Software-Stack gehört ein Abo-ähnlicher Support-Service, der kostenpflichtig ist. Durch ihn erhalten die Kunden geprüfte Patches und Updates. Der Support von OpenLogic arbeitet nach einem einzigartigen Modell: Im Problemfall geraten Anwender in Stufe 1 und 2 des Supports an Mitarbeiter von OpenLogic. Wenn dort keine Lösung gefunden wird, vermittelt das Unternehmen einen direkten Kontakt zu Entwicklern der betreffenden Community-Projekte. OpenLogic bezahlt sie für ihren Arbeitsaufwand.

OpenLogic konzentriert sich ähnlich wie die Unternehmen Spikesource und Sourcelabs auf die Verbreitung zertifizierter Open-Source-Stacks und die Versorgung der Kunden mit geprüften Updates. Das Unternehmen ist seit Mitte 2004 in diesem Markt aktiv und hat wie die Wettbewerber die Aufmerksamkeit von Investoren auf sich gezogen. Im März 2006 erhielt es vier Millionen Dollar Risikokapital. Mehr zu OpenLogic lesen Sie hier. (ls)