Open Source ist die erste Wahl

14.09.2006

IDC hat im Frühjahr 2006 mehr als 5000 Anwendungsentwickler in 116 Ländern rund um den Globus über ihren Umgang mit Open-Source-Software befragt. Die Ergebnisse hat das Marktforschungsunternehmen jetzt in der Studie "Open Source in Global Software: Market Impact, Disruption and Business Models" veröffentlicht. Demnach gaben 71 Prozent der Befragten an, quelloffene Software zu verwenden.

54 Prozent erklärten, in ihren Organisationen sei Open-Source-Software im Einsatz. Die Hälfte der Entwickler bekundete ferner, in ihren Unternehmen nehme die Verwendung von quelloffenen Programmen zu. Laut IDC gab es bei diesen Ergebnissen nur marginale Unterschiede zwischen den Entwicklern bei IT-Anbietern und Anwenderunternehmen.

IDC schließt aus diesen hohen Zahlen, Open Source sei der signifikanteste umfassende Trend in der Softwareindustrie seit den frühen 80er Jahren. Quelloffene Programme würden die Art verändern, mit der Kunden den Wert von Programmpaketen beurteilen. Innerhalb der nächsten zehn Jahre werde es einen gnadenlosen Preiskampf in der Softwareindustrie geben. Noch wichtiger aber werde, dass sich auf Open Source die Innovationskraft der IT-Branche konzentriere. (ls)