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Online-Brokerage lohnt sich für Credit Suisse nicht

26.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Schweizer Bank Credit Suisse will ihre europäische Online-Plattform für den Aktienhandel, die sich an wohlhabende Aktionäre außerhalb der Schweiz richtet, einstellen. Mit diesem Schritt zieht der Finanzdienstleister die Konsequenzen aus den deutlich zurückgegangen Handelsaktivitäten der Anleger. Für die Restrukturierungsmaßnahmen rechnet das in Zürich ansässige Unternehmen mit Kosten von rund 37 Millionen Euro. Von der Schließung betroffen sind rund 100 Mitarbeiter in Luxemburg. Credit Suisse will sein Internet-Angebot für die Schweiz jedoch weiter betreiben und ausbauen. Ziel ist es, in fünf Jahren eine Million Online-Anleger zu gewinnen.