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Nutzung von MySQL stark gestiegen

07.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Immer mehr Anwender greifen zur Open-Source-Datenbank "MySQL", hat Evans Data in einer Studie herausgefunden. Demnach ist die Nutzung in der zweiten Jahreshälfte 2003 um über 30 Prozent gestiegen. Befragt wurden 550 Datenbankentwickler weltweit. Als wichtigste Gründe für die Nutzung nennen sie die Zuverlässigkeit, die TCO (Total Cost of Ownership) und die Möglichkeit zur Integration in die bestehende IT-Infrastruktur. Dabei spielt laut Joe McKendrick, Analyst bei Evans Data, auch die zunehmende Nutzung von Linux eine große Rolle. So haben 62 Prozent der Befragten angegeben, durch die Implementierung des quelloffenen Betriebssystems Kosten zu sparen. Zehn Prozent der Linux-Anwender erwarten Einsparungen von mindestens 50 Prozent im Vergleich zu bislang genutzten Systemen. Zwölf Prozent der MySQL-Nutzer planen, die Datenbank in

Grid-Umgebungen einzusetzen.

Am Dienstag hat MySQL die Datenbank-Version 4.0 in einer Version für Itanium-2-Server von Hewlett-Packard herausgebracht, die mit dem Unix-Derivat HP-UX 11.iv2 betrieben werden. Eine Entwicklerversion 4.1 für die Itanium-2-Variante für Windows ist ebenfalls verfügbar. (lex)