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NTT Docomo tauscht 1400 UMTS-Testgeräte aus

18.06.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nur zwei Wochen nach dem aufgrund technischer Probleme verschobenen Start des japanischen UMTS-Tests sollen rund 1400 3G-Handys ausgetauscht werden. In den ursprünglich ausgelieferten "N2001"-Modelle von NEC fehlte aufgrund von Entwicklungsengpässen eine Kabelverbindung zu PCs via USB-Port. Die neuen Geräte enthalten das USB-Kabel, mit dem die UMTS-Testpersonen auf NTT Docomos Packet-Data-Netzwerk der dritten Generation via PC zugreifen und Daten mit einer Geschwindigkeit von 384 Bit pro Sekunde empfangen können.

"Es handelt sich hier nicht um einen Rückruf", erklärte Unternehmenssprecher Norio Hasegawa und bezog sich auf einen japanischen Pressebericht, wonach NTT Docomo die Geräte aufgrund technischer Probleme zurückrufe. "Weil es eine Testphase ist, hatten wir unsere Tester darüber informiert, dass sie mit dem Austausch der eingesetzten Geräte rechnen müssen."

Die UMTS-Testphase, die bis Ende September dauern soll, war aufgrund technischer Probleme um rund einen Monat verschoben worden. Ende Mai ging das Projekt dann an den Start (Computerwoche online berichtete), allerdings haben noch nicht alle 4500 Testpersonen ihre 3G-Handys erhalten. NTT Docomo hat die Auslieferung des fortschrittlichsten der drei Testmodelle, ein Video-Phone, auf Ende Juni verschoben. Die Company begründete die Verspätung mit weiterhin notwendigen Entwicklungsarbeiten.