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NTT DoCoMo meldet Rekordgewinn

30.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Mobilfunkanbieter NTT DoCoMo schrieb im Ende September abgelaufenen ersten Halbjahr seines Geschäftsjahres einen neuen Rekordgewinn: Wie das Unternehmen mitteilte, stieg der Nettoprofit in den Monaten April bis September gegenüber dem Vergleichszeitraum 2002 von 4,2 Milliarden auf 356,4 Milliarden Yen (etwa 2,8 Milliarden Euro). Das Vorjahresergebnis wurde allerdings von enormen Firmenwertabschreibungen auf Beteiligungen in den USA und Europa belastet.

Wegen höherer Marketingaufwendungen für den 3G-Dienst "Foma" sank dagegen der operative Gewinn im Jahresvergleich um 7,8 Prozent auf 590,1 Milliarden Yen (4,7 Milliarden Euro). Der Umsatz des Konzerns legte um 6,4 Prozent auf 2,54 Billionen Yen (etwa 20,1 Milliarden Euro) zu.

Der Mobilfunkbetreiber erhöhte nun leicht seine Prognosen für das Gesamtjahr: Demnach rechnet NTT DoCoMo mit einem Nettogewinn von 621 Milliarden Yen (rund 4,9 Milliarden Euro) bei 5,034 Billionen Yen Umsatz (etwa 39,87 Milliarden Euro). Anfang August hatte der Konzern nur einen Nettoprofit von 618 Milliarden Yen bei Einnahmen in Höhe von 4,89 Billionen Yen in Aussicht gestellt. Als Grund für die Erhöhung nannten die Japaner weitere Kostensenkungen sowie höhere Kundenzahlen beim 3G-Dienst Foma. Bis Ende des Geschäftsjahres zum 31. März rechnet NTT DoCoMo hier mit mehr als zwei Millionen Abonnenten. Bisher war NTT DoCoMo von nur 1,46 Millionen Foma-Kunden ausgegangen. Wie der Konzern weiter bekannt gab, nutzten Ende Oktober mehr als 40 Millionen Japaner den Vorgängerdienst I-mode. (mb)