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NTT Docomo experimentiert mit 4G-Netzwerk

19.03.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Mobilfunkanbieter NTT Docomo hat nach eigenen Angaben mit der Entwicklung von Netzwerktechnologien der vierten Generation (4G) begonnen. In seinem Yokosuka Research Park in der Nähe von Tokio sei mit dem Aufbau eines experimentellen Netzwerksystems begonnen worden, erklärte Firmensprecher Tomoko Honma. NTT Docomo geht davon aus, dass die drahtlose Packet-Technologie bei ihrer breiten Markteinführung im Jahr 2010 eine Datenübertragung von bis zu 100 Mbps (Megabits per second) Downstream und 20 Mbps Downstream erlaubt.

4G-Netzwerke benötigen wesentlich mehr Bandbreite als herkömmliche Mobilfunksysteme, um Daten mit dieser hohen Geschwindigkeit zu transportieren. Jeder 4G-Kanal wird voraussichtlich rund 100 Megahertz des Spektrums abdecken. Das ist 20 mal so viel wie das W-CDMA-3G-Netzwerk (Wideband Code Division Multiple Access), das NTT Docomo im vergangenen Oktober in Betrieb nahm. (ka)