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NSE Software senkt erneut Prognosen

25.09.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Aufgrund der schwachen Auftragslage musste die NSE Software AG ihre Erwartungen für das Gesamtjahr 2002 erneut nach unten korrigieren: Der Münchner Anbieter von Front-Office-Lösungen für Finanzdienstleister rechnet nun statt 18,5 Millionen nur noch mit 16 Millionen Euro Umsatz. Anstelle eines ausgeglichenen Ergebnisses vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) befürchtet das Unternehmen, ein Minus von 700.000 Euro zu schreiben. Der EBIT-Verlust soll sich auf zwei Millionen Euro belaufen.

Mitte Mai hatte das Unternehmen noch einen EBITDA-Gewinn von 2,1 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Nachdem eine Reihe von Aufträgen verschoben wurde, sah sich NSE Mitte August gezwungen, die Prognosen erstmals zu senken. Im ersten Halbjahr verbuchten die Münchner einen EBITDA-Verlust von 260.000 Euro bei 9,5 Millionen Euro Umsatz.

Wie das Unternehmen außerdem mitteilte, ist zum 21. Oktober 2002 der Wechsel vom Neuen in den Geregelten Markt geplant. Ein entsprechender Antrag wurde bereits gestellt, hieß es. NSE verspricht sich durch den Wechsel eine Kostenersparnis von 200.000 Euro jährlich. Die Entscheidung sei ausschließlich aufgrund von Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten erfolgt, erklärten die Münchner. (mb)