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Novasoft wächst gegen den Trend

04.11.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Novasoft AG hat ihren Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,6 Prozent auf 19,1 Millionen Euro gesteigert. Nach eigenen Angaben erwirtschaftete das Heidelberger SAP-Beratungshaus dabei erstmalig mehr als die Hälfte der Einnahmen im Ausland. Erhöhte Goodwill-Abschreibungen durch den Kauf von Firmenbeteiligungen in Großbritannien und Singapur führten jedoch dazu, dass der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um sieben Prozent auf 2,3 Millionen Euro sank. Da sich die Gewinnausschüttung an die Minderheitsgesellschafter nun reduziert, hätten sich die Investitionen trotz der Wertberichtigungen gerechnet, erklärte Novasoft.

In den ersten neun Monaten erzielte das am Neuen Markt notierte Unternehmen einen EBIT-Gewinn von 6,8 Millionen Euro, das entspricht einem Anstieg um 2,9 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Parallel kletterte der Umsatz um 13 Prozent auf 56,4 Millionen Euro. Novasoft konnte dabei die Investitionszurückhaltung in Deutschland durch Aufträge im europäischen Ausland kompensieren. Nach eigenen Angaben stiegen die Einnahmen hier im Vergleich zum Vorjahr um 66 Prozent auf 20,8 Millionen Euro. Für das vierte Quartal erwarte das SAP-Beratungshaus gleich bleibend hohe Erträge wie dritten Quartal. (mb)