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Novasoft meldet endgültige Jahreszahlen

22.03.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das SAP-Beratungshaus Novasoft AG hat 2004 bei leicht niedrigeren Einnahmen einen deutlich höheren Nettogewinn als im Vorjahr erzielt. Wie das inzwischen zu 95 Prozent zur US-amerikanischen Consulting-Company Ciber Inc. zählende Unternehmen (Computerwoche.de berichtete) bekannt gab, sank der Umsatz von 61,4 Millionen auf 60,1 Millionen Euro. Davon stammen 22,6 Millionen Euro aus Deutschland, 34,1 Millionen Euro wurden im europäischen Ausland und 3,5 Millionen Euro außerhalb Europas erwirtschaftet.

Der Profit vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging im Jahresvergleich von 4,6 Millionen auf 3,9 Millionen Euro zurück. Schuld daran war allerdings die Anwendung der neuen Bilanzierungsregel IFRS 3, wonach Wertberichtigungen nicht mehr planmäßig vorgenommen werden. Bei Berücksichtigung der Goodwill-Abschreibungen erzielte Novasoft 2003 nur einen Ebit-Gewinn von 2,8 Millionen Euro.

Unter dem Strich weist Novasoft für 2004 einen Nettoüberschuss von 2,9 Millionen Euro aus, verglichen mit einem Plus von 48.000 Euro im Vorjahr. Damals war jedoch der Steuersatz infolge der Auflösung latenter Steuern auf 92,5 Prozent gestiegen (Computerwoche.de berichtete).

Im laufenden Jahr will das inzwischen als Ciber Novasoft firmierende Unternehmen weiter als "SAP-Competence-Center" seiner US-Mutter auftreten. Zudem ist geplant, der US-Geschäft zu Gunsten einer Konzentration auf Europa und Asien zu veräußern. (mb)