Notebook-Preise: Was Käufer wissen sollten

14.07.2006
Ein Vergleich der Notebook-Preise zwischen Dezember 2004 und Mai 2006 zeigt: Die größten Zugeständnisse beim Preis machten Toshiba, Hewlett-Packard und Benq.

Ein Notebook von Toshiba kostete im Internet Ende 2004 durchschnittlich 1824 Euro. Inzwischen ist der Preis auf 1349 Euro gesunken (minus 36 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt die BFL Leasing GmbH in Eschborn, die regelmäßig Erhebungen zu Neu- und Gebrauchtpreisen von Desktops, Laptops und Monitoren anstellt. HP senkte demnach die Preise um durchschnittlich 28 Prozent von 1579 auf 1141 Euro, während Sony 21 Prozent nachließ und noch 1319 Euro verlangt - Ende 2004 waren es 1672 Euro.

Benq am billigsten, IBM am teuersten

Die preiswertesten Mobilrechner sind nach wie vor bei Benq zu beziehen: Der Anbieter senkte die Preise von 1073 auf 870 Euro (minus 19 Prozent). Am teuersten blieben IBM-Notebooks, die vor anderthalb Jahren mit 2019 Euro zu Buche schlugen und nun für durchschnittlich 1957 Euro zu haben sind. Allerdings plant der neue Besitzer des IBM-PC-Geschäfts, der chinesische Anbieter Lenovo, erst jetzt den Eintritt in den deutschen Massenmarkt für Privatkonsumenten. Also dürften auch hier interessante Angebote zu erwarten sein. Der einzige Anbieter, der - offenbar im Rahmen seiner Premium-Strategie - die Preise erhöhen konnte, ist Samsung: Dort kosten Notebooks im Mittel 1788 Euro nach 1699 Euro Ende 2004.

Der Durchschnittspreis der im Internet gehandelten Notebooks lag Ende 2004 über alle Hersteller und Marken hinweg bei 1660 Euro. Inzwischen ist er auf 1390 Euro (minus 16 Prozent) gesunken. Damit näherte sich der Preisverfall dem Desktop-Segment an: Die Tischrechner sind heute für 771 Euro zu haben, vor anderthalb Jahren waren noch 941 Euro zu berappen (minus 18 Prozent).

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