Entwickler und Gesundheitsexperten gesucht

Nokia will Android-Wearables und Fitnesstracker bauen

27.10.2015
Nokia wird sich in der Zukunft nicht nur wieder den Smartphones und Tablets zuwenden, sondern plant auch eigene Fitnesstracker und Smartwatches mit Android Wear. Dafür suchen die Finnen bereits nach Entwicklern und Gesundheitsexperten.
Foto: Nokia

Nokia plant in der Zukunft die Herstellung von Fitnesstrackern und Smartwatches mit Android Wear. Darauf weist jetzt ein offizielles Statement von Nokia aus der kürzlich durchgeführten außerordentlichen Hauptversammlung hin. Darin heißt es, dass sich das Unternehmen neben dem Internet der Dinge sowie Smartphones und Tablets auch den Wearables zuwenden wird.

[...]"These products, software and services relate to, among others, network infrastructure for telecommunication operators and other enterprises, the internet of things, human health and well-being, multi-media, big data and analytics, mobile devices and consumer wearables and other electronics."[...] (Articles 2, 4 and 9 of the Articles of Association )

Dabei scheint das Unternehmen nicht nur mit den geplanten Fitnesstrackern, sondern auch mit den Smartwatches auf Gesundheitsförderung abzuzielen, da im Weiteren vor allen Dingen von Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Nutzer gesprochen wird. Eine Reihe von Stellenangeboten auf der Unternehmensseite von Nokia stärken die Vermutung der geplanten Smartwatch-Entwicklung. Dort wird explizit nach erfahrenen Entwicklern gesucht, die sich in der C/C++-Codierung für Android auskennen und eine führende Position in der technischen Entwicklung von Smartwatches übernehmen.

"We are now looking for SW Engineer to join our New Devices Product SW team. In this team you will be developing exciting new products related to health and wellbeing."

Des Weiteren wird Nokia nicht nur Design und Produktion der Hardware neuer Geräte übernehmen, sondern arbeitet auch selbst an den entsprechenden Anwendungen zur Gesundheitsförderung. In den vergangenen Wochen wurden dafür bereits mehrere Experten aus dem medizinischen Bereich und der Forschung eingestellt.

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Als Infopark 1994 sein erstes Content-Management-System auf den Markt brachte, kannten nur Eingeweihte das Internet. Inzwischen belegen mehr als 1.000 Installationen den Erfolg der Infopark-Lösungen. Die Berliner Web-Pioniere haben das Potenzial der Cloud sehr frühzeitig erkannt. Obwohl das Unternehmen seine früheren CMS-Lösungen weiterhin unterstützt, setzt es bei Neuentwicklungen wie scrivito.com konsequent auf die Cloud. Als Infopark sein SAP-System ersetzten wollte, kam für die Abwicklung seiner internen Prozesse ebenfalls nur eine Cloud-Lösung infrage.

Mit einer Rückkehr von Nokia auf den Smartphone-Markt ist Mitte des nächsten Jahres zu rechnen. Ab diesem Zeitpunkt dürfen die Finnen wieder Telefone unter dem eigenen Firmennamen verkaufen - herstellen werden die Geräte allerdings andere Unternehmen.

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