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Nokia verhandelt über Stellenabbau in Bochum

12.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der finnische Handy-Konzern Nokia will mit den Arbeitnehmervertretern an seinem Bochumer Standort umgehend Verhandlungen über den in dieser Woche angekündigten Personalabbau aufnehmen. Genaue Zahlen zu dem geplanten

Stellenstreichungen nannte die Unternehmenssprecherin am Mittwoch auf Anfrage jedoch nicht. Nach übereinstimmenden Informationen der "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" und der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" sollen in der Revierstadt 240 der 2.500 Arbeitsplätze gestrichen werden.

Von der geplanten Kürzung der Forschungsausgaben für Multimedia-Produkte seien vor allem Stellen in Finnland und Deutschland

betroffen, hatte Nokia in Helsinki mitgeteilt. In Finnland werde dabei mit der Streichung von 250 Stellen gerechnet, so die Sprecherin. Der geplante Personalabbau solle noch im laufenden Jahr umgesetzt werden. Der weltweit mit Abstand größte Handy-Hersteller hatte schon vor längerem eine Senkung der generellen

Forschungsausgaben angekündigt. Ziel der Maßnahmen ist es die Gesamtkosten für Forschung und Entwicklung bis Ende 2006 auf neun bis zehn Prozent des Umsatzes zu drücken. (dpa/mb)