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Nokia und Symbian steigern Anteile im europäischen Smartphone-Markt

26.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Handy-Hersteller Nokia hat im vergangenen Jahr seine Smartphone-Absätze in Europa, dem Nahen Osten und Afrika mehr als verdoppelt. Untersuchungen der britischen Marktforschungsgesellschaft Canalys.com zufolge, lieferte der Branchenprimus 2003 im Emea-Raum knapp 3,9 Millionen Mobiltelefone mit Symbian-Betriebssystem aus. 2002 hatten die Finnen in der Region nur rund 1,5 Millionen Smartphones verkauft.

Von dem Anstieg profitierte indirekt auch der Anbieter von Smartphone-Betriebssystemen Symbian: Das von Nokia, Panasonic, Psion, Samsung, Siemens, Ericsson und Sony-Ericsson kontrollierte Konsortium erhöhte seinen Anteil bei Highend-Handys und Handhelds im Emea-Raum gegenüber 2002 von 39 auf 57 Prozent. Der Marktanteil von Microsoft stieg laut Canalys.com gleichzeitig von 24 auf 25 Prozent, während Palmsource einen Rückgang von 31 auf 15 Prozent verbuchte.

Nokia brachte 2003 fünf Symbian-Smartphones und die ebenfalls mit dem Betriebssystem ausgestattete Spielekonsole N-Gage auf den Markt. Sony Ericsson präsentierte im vergangenen Jahr immerhin zwei neue Symbian-Handys. (mb)