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Nokia leistet Symbian Schützenhilfe

07.05.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der finnische Handy-Riese Nokia kündigte am vergangenen Freitag an, bis 2004 die Hälfte seiner Mobiltelefone mit der Symbian-Software, die auf Psions Handheld-Betriebssystem "Epoc" basiert, auszustatten. Bisher hat Nokia, das zu 21 Prozent an dem Symbian-Konsortium beteiligt ist, mit seinem Modell "9210" nur ein Produkt auf dem Markt, das unter Epoc läuft. Symbian selbst kann die Schützenhilfe der Finnen gut gebrauchen. Das Konsortium, an dem auch Ericsson, Motorola, Psion und Matsushita beteiligt sind, wirtschaftet bislang unprofitabel.

Die Anleger an der Londoner Börse reagierten erfreut auf die Nachrichten: Das Psion-Wertpapier legte am vergangenen Freitag um 26 Prozent zu und notierte zu Börsenschluss bei 130 Pence.