HP läßt CAD-Datenaustausch mit anderen Systemen zu:

NFS gestaltet CAD-Netz flexibel

06.01.1989

BAD HOMBURG (pi) - Speziell für Mechanik-CAD-Anwendungen hat Hewlett-Packard (HP) ein schlüsselfertiges Netzwerksystem geschaffen. HP ME Serie 10 Application Cluster ist in Workstations HP 9000 der Serie 300 Implementiert und bietet eine verteilte Datenverarbeitung mit zentraler Systemverwaltung.

Der Application Cluster wurde laut Hersteller speziell für Unternehmen mit wachsenden Mechanik-CAD-Aufgaben konzipiert. Die Netzlösung wird in Form vorkonfigurierter Server und plattenloser Workstations der Familie HP 9000 Serie 300 geliefert. Jeder Cluster vereinigt die Software HP ME 10 für Konstruktion und Datenverwaltung, das Betriebssystem HP-UX sowie die entsprechenden Komponenten für Hardware, Schnittstellen und Peripherie in sich.

Als besondere Leistungsmerkmale des Netzwerks nennt HP:

- die Möglichkeit des Zugriffs für den Konstrukteur auf die eigene CPU mit zuverlässiger Antwortzeit und Systemleistung,

- die Unterstützung des modularen Ausbaus von CPU-Leistungen und Benutzerplänen,

- die Nutzung verteilter Ressourcen zur Erhöhung der Gesamteffizienz,

- den Support von X/Windows,

- Support von Datenaustausch-Standards zur Anbindung an CAE- und 3D-CAD-Lösungen von HP und anderen Anbietern,

- Unterstützung des Network-File-Systems sowie HP-Protokolls für plattenlose Netzknoten und damit Zugriff auf alle Daten im eigenen System sowie alle Systeme, die das Network-File-System-Protokoll (NFS) realisieren,

- zentralisierte Systemüberwachung und -unterstützung.

Damit die Leistung der plattenlosen Netzknoten nicht beeinträchtigt wird, hat HP als weitere Systemunterstützung für das NFS ein Diskless-Protokoll implementiert. Es garantiert dem Anwender den transparenten Zugriff auf alle Dateien im Cluster und auf alle CPUs, sofern sie NFS abdecken. Außerdem ist die Leistung eines jeden Netzknotens durch ein von HP entwickeltes Verfahren überprüfbar.