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Nextwave will zahlen, die FCC will streiten

07.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die amerikanische Fernmeldebehörde FCC will den Fall Nextwave und die (doppelte) Versteigerung der Mobilfunk-Lizenzen durch das oberste Gericht lösen lassen - obwohl Nextwave jetzt in einer weiteren Finanzierungsrunde fünf Milliarden Dollar erhielt hat. Der Großteil des Geldes soll zur Rückzahlung der Schulden bei der FCC verwendet werden.

Die Fernmeldebehörde sucht nun jedoch Rückendeckung beim US-Supreme Court, nach dem Berufungsrichter die erneute Versteigerung der Lizenzen für ungültig erklärten (Computerwoche online berichtete).

Nextwave sieht in dem Verhalten der Behörde "eine Verschleppungstaktik". Damit würden Anwender bestraft, die unverzüglich Zugang zu Telekom-Diensten der nächsten Generation haben wollten. Die FCC dagegen will vom Obersten Gericht geklärt wissen, ob "bei Auktionen auch bankrotte Unternehmen den Zuschlag erhalten können."