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Neues vom Jahr-2000-Problem

11.11.1998
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Das Beratungshaus Cap Gemini hat eine aktuelle Studie zum Stand der Jahr-2000-Projekte in den USA und Europa vorgelegt. Die Kosten für die Vorbereitung auf den Jahrtausendwechsel sind demnach unerwartet gestiegen. Statt der im April prognostizierten Gesamtausgaben von 719 Milliarden Dollar konstatieren die Berater nun bereits eine Summe von 858 Milliarden Dollar. 494 Milliarden seien bereits ausgegeben worden, davon allein 238 Milliarden Dollar in den vergangenen sechs Monaten. Ein Fünftel davon wurde in neue Hardware investiert, ebensoviel in Software. Der Restbetrag entfällt auf Personalkosten. +++ Amerikas größte Handelskette Sears hat laut Berichten an die US-Börsenaufsicht bereits 67 Millionen Dollar investiert, um ihre IT-Infrastruktur Jahr-2000-fest zu machen. 41 Millionen davon entfielen auf den Bereich "Information Systems", der Computer und Peripherie, Software sowie Daten- und Telefonnetze

umfaßt. Bis zum Abschluß aller Arbeiten könnten die gesamten Ausgaben für die Jahr-2000-Umstellung nach Einschätzungen des Unternehmens bis auf 143 Millionen Dollar steigen.