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Neues IBM-Notebook erlaubt Dateneingabe via Stift und Papier

12.01.2001
Der neue "TransNote"-Mobilrechner von IBM ist ein Hybrid-Device aus Notebook und Notizblock. Die Daten lassen sich neben der gewohnten Tastatur- und Touchscreen-Methode nun auch via Stift und Papier eingeben.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der IT-Konzern IBM will am heutigen Freitag ein neues Notebook vorstellen, dass Technikfans wie -gegner gleichermaßen begeistern könnte. "TransNote" ist ein Hybrid-Gerät aus IBMs "ThinkPad"-Mini-Notebook und einem Notizblock. Anwender können ihre Daten auf dreierlei Weise eingeben: über die Tastatur, den Touchscreen oder via Stift und Papier.

Der Rechner ist in einer Konferenzmappen-ähnlichen Hülle untergebracht. Wird diese aufgeklappt, befinden sich auf der linken Klappe der Flachbildschirm mit der Tastatur, auf der rechten Seite liegt der Papierblock mit Stift. Sensoren unter dem Block registrieren die Stiftbewegungen auf dem Papier, die über ein Programm zur Erkennung von Handschriften in ein Text-Dokument umgewandelt werden. ThinkPad und Notizblock können auch unabhängig voneinander verwendet werden.

Die Hardwarekonfiguration des Rechners beinhaltet einen 600-Megahertz-Pentium-III-Prozessor, ein 10,4-Zoll-Touchscreen, 64 Megabyte RAM und eine 10-Gigabyte-Festplatte. Zusätzlich ist TransNote mit einer Ethernet-Karte ausgestattet. Die Notebook-Notizblock-Kombination ist rund 3,25 Zentimeter dick und wiegt unter drei Kilo. Das Gerät, das ab kommenden Monat bestellt werden kann, soll um die 3000 Dollar kosten.