Erfolgreich im Datenzeitalter - mit neuen Maßstäben bei Leistung, Flexibilität und Skalierbarkeit

Künstliche Intelligenz, Advanced Analytics, Cloud Computing und neue Storage-Technologien helfen Unternehmen bei der Problemlösung, Entscheidungsfindung und Skalierung. Erfahren Sie hier, wie Sie mit moderner, effizienter IT-Infrastruktur im Zeitalter der Daten erfolgreich sein können.

Computer-Power

Neuer Prozessor sucht neue Herausforderungen

08.04.2021
Mit einer komplett neuen Prozessorfamilie schafft Intel die Voraussetzungen für viele neue Systeme und Anwendungen. Eine Reihe von OEMs und ISVs sind schon auf den Zug aufgesprungen und bieten entsprechende Server und Lösungen an.
Die skalierbaren Intel® Xeon® Prozessoren der 3. Generation bilden die Basis für Cloud-optimierte, 5G-bereite Netzwerke und virtuelle Netzwerke der nächsten Generation.
Die skalierbaren Intel® Xeon® Prozessoren der 3. Generation bilden die Basis für Cloud-optimierte, 5G-bereite Netzwerke und virtuelle Netzwerke der nächsten Generation.
Foto: Intel

Die zunehmende Digitalisierung führt zu immer neuen Workloads, die eine weitreichende Skalierung benötigen. Gleichzeitig wächst die Menge der Unternehmensdaten exponentiell und umfasst Daten aus den unterschiedlichsten Bereichen, in sehr vielen Formen und Größen. Das alles erstreckt sich über immer mehr neue Anwendungen, beispielsweise die rasante Ausbreitung von Cloud Computing, die neuen 5G-Netzwerke sowie rechenintensive Lösungen, wie High-Performance Computing (HPC) und künstliche Intelligenz (KI).

Technologie als Flaschenhals

Dieses neue breite Workload-Spektrum lässt sich nicht mehr mit einer singulären Basistechnologie abdecken, denn die Technologien, die einstmals für einen bestimmten Workload entwickelt wurden und diesen optimal abdeckten, sind für andere Workloads meist ungeeignet. Das bedeutet konkret: die Zeiten von „One Size Fits All“ sind endgültig vorbei. Um die vielen unterschiedlichen Workloads – von der Edge bis zum Rechenzentrum – zu beschleunigen, ist eine adaptive und skalierbare Architektur erforderlich, die über eine höhere Performance, mehr Storage und eine größere I/O-Bandbreite verfügt.

Revolution für das RZ: Intel Xeon Scalable Processor 3rd generation

Die neuen skalierbaren Intel Xeon Prozessoren der 3. Generation bieten eine solche flexible High-Performance-Architektur. Sie verfügen über eine integrierte Beschleunigung sowie erweiterte Security-Features. Sie sind die Grundlage für einen evolutionären Sprung in puncto Agilität und Skalierbarkeit von Rechenzentren. Diese neuen Prozessoren sind eine echte Revolution: Sie definieren Plattformkonvergenz völlig neu und bieten modernste Funktionen in den Bereichen Datenverarbeitung, Speicher, Arbeitsspeicher, Netzwerk und Sicherheit. Unternehmen und die Anbieter von Cloud- und Kommunikationsdiensten können damit ihre ehrgeizigsten digitalen Initiativen vorantreiben und dabei auf eine funktionsreiche, sehr vielseitige Plattform zurückgreifen.

Optimiert für verschiedenste Workloads

Die neuen Xeon Prozessoren sind Intels erste Prozessoren in 10 Nanometer Technologie. Sie kommen mit bis zu zwei Sockets, 8 bis 40 leistungsstarken Kernen, verschiedenen Frequenzen und Performancewerten auf den Markt. So konnten die „Instructions per Clock/Cycle“ gegenüber den skalierbaren Intel Xeon Prozessoren der 2. Generation um deutliche 18 Prozent verbessert werden. „Die skalierbaren Intel Xeon Prozessoren der 3. Generation bieten eine signifikante Steigerung bei der Anzahl der Kerne und der Performance. Diese Prozessoren verfügen über integrierte KI und speziellen Sicherheitsfunktionen“, sagt Gregory Bryant, Intels Executive Vice President über die neue Prozessor-Familie.

IoT, Cloud, HPC und 5G sind die typischen Anwendungsfelder für die neuen Intel Prozessoren.
IoT, Cloud, HPC und 5G sind die typischen Anwendungsfelder für die neuen Intel Prozessoren.
Foto: Intel

Die Flexibilität dieser Prozessoren erlaubt es, verschiedene Konfigurationen so einzurichten, dass sie jeweils für die Cloud oder für bestimmte Unternehmens-, Netzwerk-, Sicherheits- und IoT-Workloads optimiert sind. Hierzu gehören auch viele anwendungsbezogene Prozessor-Unterstützungen, wie die Software Guard Extensions (Intel SGX) mit einer Enklaven-Schutzfunktion von bis zu 1 TB, die Total Memory Encryption (Intel TME) und die Intel Platform Firmware Resilience (Intel PFR).

Intel sieht den Hauptplatz für die neuen Xeon-Prozessoren insbesondere im Rechenzentrum. „Die skalierbaren Intel Xeon Prozessoren der 3. Generation sind ein strategischer Bestandteil unserer globalen Rechenzentrumsstrategie“, führt Navin Shenoy, Executive Vice President und General Manager der Intel Data Platform Group hierzu aus.

Plus Optane und PCIe 4.0

Doch nicht nur der Prozessor spielt heute eine entscheidende Rolle, auch das jeweilige Umfeld ist für die Gesamtperformance von Bedeutung. So unterstützt der neue Xeon-Prozessor bis zu 6 TB Systemspeicher (pro Socket) bei der Kombination von DRAM und Intel Optane Persistent Memory 200 Series (Barlow Pass). Im Vergleich zur ersten Generation liefert dieser neue Optane-Speicher eine durchschnittlich um 25 Prozent höhere Speicherbandbreite. Unterstützt wird auch die neue Optane SSD P5800X (Alder Stream), die die Leistungsgrenzen einer PCIe 4.0 x4-Schnittstelle deutlich erweitert. So werden bei einem 70/30-Mix stolze 1,8 Millionen IOPS erreicht.

Die System-Performance hängt nicht nur vom Prozessor ab. Intels Optane Persistent Memory 200 Series (Barlow Pass) ist die optimale Ergänzung, wenn es um höchste Rechenleistung geht.
Die System-Performance hängt nicht nur vom Prozessor ab. Intels Optane Persistent Memory 200 Series (Barlow Pass) ist die optimale Ergänzung, wenn es um höchste Rechenleistung geht.
Foto: Intel

Erste Systeme schon auf dem Markt

Viele OEMs und Partner haben bereits Systeme mit den neuen Intel Xeon Prozessors angekündigt. So stellte Dell Technologies soeben eine Reihe neuer PowerEdge-Server vor; elf davon sind mit den neuen Intel-Prozessoren ausgestattet. Das Topmodell ist PowerEdge R750, ein Server mit einer 43 Prozent höheren Performance gegenüber dem Vorgänger. Laut Dell eignet sich dieses System besonders zur Lösung von massiv-parallelen linearen Gleichungen und anderen rechenintensiven Aufgaben.

Der Server-Hersteller Supermicro bietet die Möglichkeit, die Leistung des neuen Prozessors als Teil eines X12-Systems zu testen. „Supermicro hat eine langjährige Partnerschaft mit Intel und freut sich, die skalierbaren Intel Xeon Prozessoren der 3. Generation für die wichtigsten Zielmärkte, wie Cloud, KI, HPC und Edge Computing, zu unterstützen“, sagt Don Clegg, Senior Vice President Worldwide Sales bei Supermicro.

Auch Cisco hat bereits angekündigt seine Hyperflex-HCI-Systeme auf die neuen Intel Xeon Prozessoren anzuheben. Darüber hinaus planen viele großen Cloud- und Software-Anbieter ihre Systeme an die neue Intel Xeon Performance anzupassen, dazu gehören unter anderen Microsoft, Google, Nutanix und VMware.

Ganz erhebliche Performance-Verbesserungen zeigen sich schon jetzt bei einigen Cloud-Services. So meldet Oracle, dass man mit dem neuen Intel Xeon Prozessor eine bis zu 30 Prozent höhere Performance für HPC-Instanzen erreicht, wenn diese auch die neuen Speicher und Netzwerke, sowie einen verbesserten Software-Stack verwenden.