Langfristiges Engagement:

Neuer MCS-Aktionär bleibt inkognito

23.11.1984

WIESBADEN (VWD) - Ein angesehenes deutsches Industrieunternehmen hat zehn Prozent des Grundkapitals der MCS Modulare Computer und Software Systeme AG, Wiesbaden, einem Spezialunternehmen für medizinische Computer-Systeme, vom Mehrheitsaktionär erworben.

Diese Transaktion wurde nach Angaben der MCS, die den Namen des Unternehmens nicht nennt, von der Berliner Handels- und Frankfurter Bank (BHF-Bank) vermittelt, die im Frühjahr 1984 bereits gut zehn Prozent des Grundkapitals breit plaziert und die Aktien in den geregelten Freiverkehr an der Frankfurter Börse einführte.

Der Käufer betrachte den Erwerb wie es heißt, als langfristiges Engagement. Der Großaktionär und Vorstandsvorsitzende von MCS, Manfred B. Lepiorz, der nunmehr noch knapp 80 Prozent des 4, 5 Millionen Mark betragenden Grundkapitals hält, sieht den Erwerb als weiteren Schritt zur Absicherung eines zukünftigen Eigenkapitalbedarfs von MCS.