Storage as a Service

Neue Speichersoftware für FlashBlade

13.05.2020
Von 
Jürgen Hill ist Teamleiter Technologie. Thematisch ist der studierte Diplom-Journalist und Informatiker im Bereich Communications mit all seinen Facetten zuhause. 
Storage-Hersteller Pure Storage wertet seine FlashBlade-Reihe durch einen erweiterten Funktionsumfang auf. Zuständig dafür ist die Speichersoftware Purity//FB 3.0.

Mit der Software Purity//FB 3.0 baut Pure Storage den Funktionsumfang seiner FlashBlade Storage-Systeme aus. Im Gegensatz zu klassischen Flash Arrays arbeiten die Systeme nicht Block-basiert und verzichten zudem auf ein File-System/Directory. Zum Einsatz kommt vielmehr ein multidimensionales variables Block-Layout. Ein Design, das laut Hersteller schnelle Zugriffe sowohl auf Files-Zugriffe als auch auf Objekte gewährleisten soll.

Pure Storge erweitert den Funktionsumfang seiner FlashBlade-Reihe mit der Software Purity//FB 3.0.
Pure Storge erweitert den Funktionsumfang seiner FlashBlade-Reihe mit der Software Purity//FB 3.0.
Foto: Pure Storage

Zudem eigne sich eine Scale-Out-Datei- und Objektspeicherlösung wie FlashBlade sowohl für den Einsatz in der Cloud als auch On Premises und erspare so eine aufwendige Datenmigration. Als Einsatzgebiet für FlashBlades sieht Pure Storage beispielsweise Machine-Learning-Szenarien. Grundsätzlich eigne sich FlashBlade, so der Hersteller, für alle Anwendungsarten moderner Echtzeit-Analytik. Zumal FlashBlade eine 80-mal schnellere Abfrageleistung als herkömmliche Objektspeicher-Plattformen biete, die Storage und Compute disaggregieren. Ferner hätten Administratoren die Freiheit, ihre Compute-Schicht je nach Bedarf nach oben oder unten zu skalieren. Mit Pure-as-a-Service steht ihnen zudem ein OpEx-Modell zur Verfügung, das es ihnen ermöglicht, FlashBlade über ein flexibles Verbrauchsmodell zu nutzen.

Purity//FB 3.0 - das ist neu

Um das Einsatzspektrum der Systeme zu erweitern, wartet die neue Software Purity//FB 3.0 mit einigen zusätzlichen Funktionen auf. Dazu zählen etwa:

• Datei-Replikation:

Ermöglicht Disaster Recovery (DR) von Dateisystemen. Read-only-Daten in der Ziel-Replikations-Site für Datenvalidierung und DR-Tests.

• Objekt-Replikation:

Die Replikation von Objektdaten zwischen zwei FlashBlades verbessert die Erfahrung für geografisch verteilte Anwender, indem sie eine geringere Zugriffslatenz und eine durchgängig höhere Lesefrequenz ermöglicht. Die Replikation von Objektdaten im nativen Format von FlashBlade auf Amazon S3 bietet Cloud-Mobilität. User können die Cloud für eine sekundäre Kopie verwenden oder Public-Cloud-Dienste nutzen, um auf Daten zuzugreifen, die in On-Premises-Umgebungen generiert wurden.

• File System Rollback:

File System Rollback ist eine Funktion zum Schutz von Dateisystemdaten. Sie ermöglicht die schnelle Wiederherstellung von Dateisystemen aus Snapshots.

• NFS v4.1 Kerberos:

Kerberos bietet ein hohes Maß an Sicherheit durch die Authentifizierung von Anwendern, die sich mit NFS v4.1-Dateisystemen auf FlashBlade verbinden.

• Audit-Protokolle und SNMP-Unterstützung:

Verbesserung der Enterprise Readiness durch Bereitstellung überarbeiteter und erweiterter Sicherheits-, Warn- und Überwachungsfunktionen.