Terascale, Enterprise Performance 10K.7

Neue Seagate-Platten für Cloud-Infrastruktur und Data Center

11.07.2013
Von 
Thomas Cloer war Redakteur der Computerwoche.
Der Speicherspezialist Seagate hat zwei neue Festplatten für den Einsatz in Unternehmen angekündigt.
Die Seagate Enterprise Performance 10K.7 steckt in einem 2,5-Zoll-Gehäuse.
Die Seagate Enterprise Performance 10K.7 steckt in einem 2,5-Zoll-Gehäuse.
Foto: Seagate

Sowohl die Seagate "Terascale HDD" als auch die Seagate "Enterprise Performance 10K HDD v7" eignen sich einer Mitteilung des Herstellers zufolge besonders für Cloud-Infrastrukturen und sehr große Rechenzentren.

Die Terascale-Platte zielt auf Nutzer ab, die möglichst hohe Kapazität und Energieeffizienz bei günstigem Preis suchen. Sie packt 4 Terabyte in ein 3,5-Zoll-Gehäuse mit SATA-Anschluss (6 Gigabit pro Sekunde). Seagates günstigste Platte für skalierbare Systeme mit vielen Laufwerkseinschüben soll inklusive Mehrwertsteuer etwa 330 Euro kosten. Die Terascale-HDD begnügt sich mit 4,8 Watt Stromverbrauch und lässt sich über die Seagate-Technik "Instant Secure Erase" (ISE) innerhalb von Millisekunden vollständig löschen, bevor sie entsorgt oder wiederverwertet wird.

Die mittlerweile siebte Generation der Enterprise Performance 10K hat 1,2 Terabyte Kapazität und steckt in einem 2,5-Zoll-Gehäuse. Frühere 3,5-Zoll-Platten mit 15.000 U/min kamen auf die gleiche sequentielle Übertragungsrate (SDR) von 204 Megabyte pro Sekunde, verbrauchten aber deutlich mehr Strom. Die Enterprise Performance 10K v7 wird über SATA (6 Gbps) angeschlossen. Zu ihren besonderen Ausstattungsmerkmalen gehören "Powerchoice" zum Herunterregeln der Leistungsaufnahme in Zeiten mit geringer Auslastung, "RAID Rebuild" für schnellere Datenwiederherstellung sowie ebenfalls ISE. Die neue High-End-Platte soll inklusive Mehrwertsteuer rund 750 Euro kosten.