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Neue Megapixel-Kamerahandys von Siemens und Nokia

17.03.2004

Japan hat es vorgemacht, jetzt zieht Europa nach: Sowohl Nokia als auch Siemens mobile haben auf der CeBIT Handys mit integrierten Digitalkameras der Megapixel-Klasse vorgestellt.

Nokias "7610" verwendet einen Bildsensor mit 1152 x 864 Pixel und bietet einen vierfachen Digitalzoom sowie einen Selbstauslöser. Angezeigt werden die Bilder auf einem Display mit gut 65.000 Farbnuancen. Überdies kann das 7610 bis zu zehnminütige Videos aufnehmen, zur Wiedergabe ist der "RealOne Mobile Player" integriert. Zur weiteren Ausstattung des knapp 120 Gramm schweren Geräts gehören MMS, E-Mail, MP3- und AAC-Musikwiedergabe, ein Webbrowser, 72 MB Speicher (erweiterbar), USB, Bluetooth und Java-Unterstützung. Als Betriebssystem kommt das Symbian OS mit Series-60-Oberfläche zum Einsatz. Sprech- und Standby-Zeit gibt der Hersteller mit bis zu drei und 250 Stunden an. Auf den Markt kommen soll das 7610 im zweiten Quartal. Zum Softwarelieferumfang gehören das multimediale Tagebuch "Nokia Lifeblog" und Adobes "Photoshop Album".

Siemens hat seine Handyfamilien zur 65er-Generation weiterentwickelt. Flaggschiff ist wie üblich das "S65" mit galvanisiertem Gehäuse, integrierter 1,3-Megapixel-Kamera und 65K-Farbdisplay. Dass dessen Auflösung von 132 x 176 Pixel allerdings die angepriesene "detailgetreue Wiedergabe" ermöglicht, erscheint zweifelhaft. Die Fotos speichert das neue Siemens-Handy auf Multimedia-Cards (MMC), ein 32-MB-Medium wird mitgeliefert. Auch das S65 kann Videos aufnehmen, und zwar mit 15 Bildern pro Sekunde. Es beherrscht den Abgleich von PIM-Daten (Personal Information Management) mit Microsoft Outlook über Kabel, Infrarot oder Bluetooth. In den Handel kommt das Gerät laut Hersteller im dritten Quartal. (tc)