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Neue Geldinfusion für Linuxcare

03.08.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der in eine finanzielle Schieflage geratene kalifornische Linux-Dienstleister Linuxcare hat sich in seiner dritten Finanzierungsrunde 30 Millionen Dollar Kapital gesichert. Zu den Geldgebern gehören größtenteils Unternehmen, die auch zuvor schon in die Service-Company investiert hatten, darunter die Branchenschwergewichte Sun, Compaq, Dell sowie Motorola. Linuxcare wollte ursprünglich im vergangenen April an die Börse gehen, blies das Going Public aber nach dem Rücktritt seines Chief Executive Officers ab. Im Mai hatte Linuxcare dann auch noch ein Viertel seiner Belegschaft entlassen müssen. Die Company unterstützt als einziger Dienstleister mehr als 30 am Markt erhältliche Distributionen des Open-Source-Unix. 1999 wies sie bei 1,2 Millionen Dollar Umsatz einen Verlust von rund 20 Millionen Dollar aus.