AVM

Neue Fritz Box 6850 LTE für Überall-Internet

30.07.2020
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
AVM hat eine neue Fritz Box für den Internetzugang via Mobilfunk vorgestellt.

Mit der Fritz Box 6850 LTE hat der Berliner Kommunikationsspezialist AVM eine neue Fritzbox für das „Überall-Internet“ vorgestellt. Mit dieser Fritz Box bekommen Sie den Internetzugang nicht per DSL-, Glasfaser- oder TV-Kabel, sondern per Mobilfunkverbindung. Wie bei jeder anderen Fritz Box geben Sie die Internetverbindung dann via WLAN oder LAN-Kabel an die angeschlossenen Geräte weiter.

AVM: Neue Fritz Box 6850 LTE für Überall-Internet
AVM: Neue Fritz Box 6850 LTE für Überall-Internet
Foto: AVM

Sie können die neue Fritz Box also unabhängig von jedem Festnetzanschluss überall in Stadt und Land und sogar auf dem Wasser - sofern eine Steckdose für die Stromversorgung vorhanden ist - einsetzen. Einzige Voraussetzung für eine sinnvolle Nutzung ist ein guter Mobilfunkempfang. Das neue Modell funkt in zehn LTE- sowie drei UMTS-Frequenzen und unterstützt Roaming für das Surfen in allen Mobilfunknetzen. Die Ausrichthilfe der Fritz Box 6850 LTE soll Anwender dabei unterstützen den optimalen Standort und die beste Ausrichtung der Mobilfunkantennen zu ermitteln.

Keine 5G-Unterstützung

Dabei unterstützt die Fritz Box Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s, sie ist also nicht 5G-tauglich und unterstützt auch nicht die volle LTE-Geschwindigkeit von 300 Mbit/s, die zum Beispiel die Deutsche Telekom maximal bietet. Erst zum Jahresende 2020 soll mit der Fritz Box 6850 5G dann auch eine Fritz Box für den Empfang von 5G-Mobilfunk erscheinen. Das AVM-Portfolio für Mobilfunk soll Ende 2020 dann vier Modelle umfassen:

  • Fritz Box 6820 LTE: Im handlichen Format für den Einsatz auf Reisen und im Ferienhaus.

  • Fritz Box 6850 LTE: Das jetzt vorgestellte Modell. Demnächst erhältlich.

  • Fritz Box 6890 LTE: Internet über Mobilfunk und DSL.

  • Fritz Box 6850 5G: Mit 5G-Support. Erscheint Ende 2020.

Vom fehlenden 5G-Support abgesehen, bietet die Fritz Box 6850 LTE die üblichen Funktionen einer soliden Fritz Box, also Dualband-WLAN (2x2 Dualband WLAN AC+N) inklusive Mesh sowie Telefonie, Smart-Home-Möglichkeiten und Anschlüsse für die Heimvernetzung: Vier Gigabit-LAN-Ports, ein USB-Anschluss für Speichermedien sowie eine DECT-Basis für Telefone und Smart-Home-Anwendungen.

Technische Details der FritzBox 6850 LTE


  • LTE-Router CAT4 mit 2x2 MIMO

  • LTE-Support für FDD Band 1, 3, 5, 7, 8, 20, 28

  • LTE-Support für TDD Band 38, 40, 41

  • UMTS/HSPA+ Support für Band 1, 5, 8

  • Zwei SMA-Anschlüsse für das Anbringen von externen Antennen

  • SIM-Slot für Mini-SIM-Format

  • Dualband WLAN AC + N mit bis zu 1.266 MBit/s

  • Vier Gigabit-LAN-Ports und 1 USB-3.0-Anschluss

  • Telefonanlage für Festnetztelefonie über Mobilfunk (All-IP)

  • DECT-Basis für bis zu sechs Telefone und Smart-Home-Anwendungen

  • Anschluss für analoges Telefon oder Fax sowie bis zu 10 IP-Telefone ( zum Beispiel FRITZ!App Fon)

  • Unterstützung für Türsprechanlagen mit integriertem SIP-Client oder a/b-Schnittstelle

  • Fritz OS: mit Mesh, Kindersicherung, Mediaserver, FRITZ!NAS, WLAN-Gastzugang, MyFRITZ! u.v.m.

Die Fritz Box 6850 LTE soll in Kürze im Handel erhältlich sein. Sie soll 189 Euro (UVP) kosten. (PC-Welt)